Flugplatzordnung

Flugplatzordnung des 
MODELLBAU CLUB MÜNCHEN E.V.

Flugplatzordnung als PDF

Aufstiegserlaubnis als PDF

Flugfeld gemäß AE als PDF

Durchführungsbestimmung als PDF

Flugplatzprotokoll (Modellflugbuch)

 

Platzordnung 2017 

§ 1 Präambel

Rücksichtnahme zahlt sich aus. Von jedem werden Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft auch gegenüber fremden Personen erwartet. Dies gilt in besonderem Maße auch gegenüber unserer Nachbarschaft.

Jeder am Platz hat sich so zu verhalten, dass die Sicherheit und Ordnung des Modellflugbetriebes gewährleistet ist.

§ 2 Fluggelände und Flugsicherheit

Pächter des Fluggeländes ist der MODELLBAU CLUB MÜNCHEN E.V., er besitzt damit das Hausrecht.

Es dürfen nur Flugmodelle ohne Verbrennungsmotor mit einer maximalen Flugmasse von bis zu 25 kg geflogen werden.

Das Betreten des eigentlichen Flugfeldes ist nur den aktiven Modellsteuerern und Ihren Helfern gestattet. Personen, die nicht unmittelbar am Flugbetrieb teilnehmen, dürfen das Flugfeld nicht betreten. Für Zuschauer ist das Betreten des Flugfeldes generell verboten. Der Aufenthalt ist nur hinter der Personenabsperrung gestattet.

Die Steuerer sollten beim Fliegen nach Möglichkeit an einem Platz stehen und dabei einen Abstand von ca. 2 Metern zur südlichen Bahnbegrenzung einhalten.
Auf dem Fluggelände dürfen Fahrzeuge nur den Zufahrtsweg und den gekennzeichneten Parkplatz benutzen.

Alle Benutzer des Fluggeländes haben für Sauberkeit und Ordnung zu sorgen. Jeder nimmt seinen Müll (Klebebänder, Verpackungen, Zigarettenfilter etc.) wieder selbst mit.

§ 3 Modellflugbuch und Flugleiter

Jeder Steuerer hat sich vor der aktiven Teilnahme am Flugbetrieb in das Modellflugbuch mit vollständigem Namen und Uhrzeit einzutragen. Beendet der Steuerer die Teilnahme am Flugbetrieb ist die entsprechende Uhrzeit ebenfalls einzutragen.

Wenn mehr als zwei Flugmodelle mit Fluggewichten von mehr als 5 kg oder insgesamt mehr als 5 Flugmodelle betrieben werden, muss ein Flugleiter bestimmt werden. Zusätzlich kann ein Stellvertreter für den Flugleiter bestimmt werden. Der jeweils aktive Flugleiter darf während seiner Flugleitertätigkeit selbst kein Modell steuern.

Der Flugleiter übt im Namen des MODELLBAU CLUB MÜNCHEN E.V. das Hausrecht aus. Den Anweisungen des Flugleiters ist unbedingt Folge zu leisten. Der Flugleiter ist befugt einem Steuerer Startverbot zu erteilen, wenn dessen Modell, die Fernsteueranlage oder die Flugweise nicht den gestellten Anforderungen entsprechen. Es ist Aufgabe eines jeden Mitgliedes, den Flugleiter bei derartigen Entscheidungen zu unterstützen.

Der Flugleiter entscheidet abhängig von der Intensität des Flugbetriebes über die Erteilung einer Flugerlaubnis für Gäste gemäß § 5.

Beendet der Flugleiter seinen Dienst, so muss er einen Nachfolger bestimmen, sofern erforderlich. Das Ende der Flugleitertätigkeit ist mit Uhrzeit im Modellflugbuch zu dokumentieren.

§ 4 Flugräume, Aufstiegszeiten und Verfahren

Der zugelassene Flugraum ist der Skizze am Ende der Flugplatzord-nung zu entnehmen. Das Fliegen außerhalb des Flugbereiches ist unter allen Umständen zu vermeiden und ist nicht zulässig.

Die allgemeinen Aufstiegszeiten sind täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

Starts und Landungen sollen gut hörbar für alle aktiven Steuerer angekündigt werden, Landungen insbesondere von Segelflugmodel-len ist Vorrang zu geben. Das Überfliegen von Personen und Straßen ist nach Möglichkeit zu vermeiden; bei Unvermeidbarkeit ist eine Mindesthöhe von 25m einzuhalten.

Alle Weisungen des Flugleiters müssen unbedingt befolgt werden.

§ 5 Gastflieger

Gäste sind grundsätzlich willkommen und haben sich beim Flugleiter zu melden, um eine Flugerlaubnis zu bekommen und in die Flugordnung eingewiesen zu werden.

Der Flugleiter entscheidet je nach Intensität des Flugbetriebes über die Erteilung der Flugerlaubnis. Die Tagesgebühr für Gastflieger ist dem Aushang zu entnehmen und ist beim Flugleiter in bar zu entrichten.

Gäste müssen eine eigene Haftpflichtversicherung nachweisen, siehe dazu auch §6.

Sollte kein fest aufgenommenes, volljähriges Mitglied des MCM anwesend sein, ist Gästen der Flugbetrieb nicht gestattet.

§ 6 Versicherung und Schadensfall

Alle Modellsteuerer müssen im Besitz einer Haftpflichtversicherung für Flugmodelle mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio. Euro sein.

Schadensfälle sind sofort bei dem zuständigen Flugleiter unter Angabe von Zeugen zu melden.

§ 7 Durchführungsbestimmungen

Der Flugleiter oder jedes Mitglied der Vorstandschaft kann einem Piloten Startverbot wegen eines Verstoßes gegen die Flugplatzordnung erteilen.

Die Vorstandschaft oder zwei Drittel der Mitgliederversammlung können bei wiederholten Verstößen gegen die Flugplatzordnung ein Flugverbot auf Dauer aussprechen.


Die Vorstandschaft
München im August 2017